Stark für den Tag

Anker.jpg

Kontakt

Postanschrift:

Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung
im Erzbistum Köln (KAG), Marzellenstraße 32,
50668 Köln

Besucheranschrift:

Domstraße 18, 50668 Köln

Tel: 0221/1642-7251
Fax: 0221/1642-7254
E-Mail:
E-Mail

 

Dann wird ein Kurantrag genehmigt

Kurbedingungen

7.9.2016 – Wann wird eine Reha- oder Präventionsmaßnahme genehmigt? Dazu müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. In erster Linie muss die Maßnahme ärztlich attestiert und die Kurbedürftigkeit festgestellt werden.

Mutter-Kind-Maßnahmen dienen also nicht reinen Erholungszwecken wie viele Antragstellerinnen glauben, sondern müssen medizinisch angezeigt sein. Mütter und/oder Kinder müssen unter Gesundheitsstörungen leiden, die in den Fachkliniken der Müttergenesung therapiert werden können. Aus diesem Grund sollten Kurbedürftige sich auch darüber im Klaren sein, dass eine Maßnahme zeitlich nicht beliebig geplant werden kann, also zum Beispiel in die Ferien gelegt werden kann. Vielmehr bestehen die Krankenkassen darauf, dass eine Kur so schnell wie möglich angetreten wird. Schließlich soll eine Mutter so schnell wie möglich genesen können.

Welche Fachklinik ist die Beste für Mutter und Kind? Die Beraterinnen der Müttergenesung kennen die Häuser der Müttergenesung gut. Sie wissen, wo welches Krankheitsbild gut behandelt werden kann und wo Mutter und Kind individuell die besten Bedingungen zur Genesung vorfinden. Es gibt ein so genanntes Wunsch- und Wahlrecht für die Patientinnen, aber der Wunsch muss berechtigt sein, was von den Krankenkassen geprüft wird. Die Beraterinnen haben natürlich dieses Wunsch- und Wahlrecht im Blick und geben entsprechende Empfehlungen. Schließlich sind die Fachkliniken der Müttergenesung auf mütterspezifische Belastungen und Erkrankungen spezialisiert, zum Beispiel auf das Erschöpfungssyndrom.

Schließlich gibt es einige formale Kriterien, die erfüllt sein sollten, damit eine Kur genehmigt werden kann. Zum Beispiel muss mindestens ein Kind unter 18 Jahren alt sein. Ausnahmen gelten für Kinder mit Behinderungen, die auch nach dem 18. Lebensjahr auf die Hilfe der Eltern angewiesen sind. Außerdem muss die letzte stationäre Kur- oder Rehabilitationsmaßnahme mindestens vier Jahre zurückliegen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen auch hier:

Foto: Katharina Hirt/KAG Müttergenesung