| Arbeit mit langer Tradition |
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Früher waren es Mütterferien
Unter diesen Vorzeichen wurden bereits in den 20er Jahren die ersten Müttererholungsmaßnahmen unter schwierigsten Bedingungen organisiert. Das erste katholische Müttererholungsheim St. Hedwig war bereits 1922 in Rhöndorf von den Frauen- und Müttervereinen im Erzbistum Köln, der späteren kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) und Mitglied des heutigen Trägerverbundes der KAG im Erzbistum Köln in dem kleinen Weinort Rhöndorf am Rhein eingerichtet worden. Gründung der KAG Müttergenesung1930 wurde die Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung im Erzbistum Köln gegründet, kurz danach – noch im selben Jahr - bildete sich die „Reichsarbeitsgemeinschaft für Müttererholung“. Die Kölner Arbeitsgemeinschaft hatte zwei Ziele, wie Wilhelmine Schumacher-Köhl, erste kfd-Diözesanvorsitzende von 1929-1941, es beschrieb: „Behördliche Zuschüsse zu den bisher aus eigenen Mitteln finanzierten Kuren zu erreichen“ und „...die Mütterferien innerlich so zu gestalten, dass mit der körperlichen Erholung auch eine seelische Bereicherung und Entspannung verbunden war.“ So wurden für die „seelische“ Betreuung „lebenserfahrene Frauen gewonnen und ausgebildet, die sich als Ferienleiterinnen ganz den Frauen widmeten...“. Ganzheitlichkeit als Therapiekonzept
In den ersten Jahren der Müttererholung wurde damit grundgelegt, was heute den allgemein akzeptierten, und medizinisch-wissenschaftlich belegten Therapieansatz der Müttergenesung prägt: Körper, Geist und Seele gehören zusammen. Frauenverbände wichtige Verbündete
Die Geschichte der KAG Müttergenesung ist bis heute eng verbunden mit der Geschichte der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Erzbistum Köln. Weitere Trägerverbünde sind der KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) im Erzbistum Köln und der Diözesancaritasverband Köln. Fachliche Erkennung für die ArbeitIn den letzten fünfzehn Jahren hat die Müttergenesungsarbeit viele Erfolge zu verzeichnen. Das frauenspezifische und ganzheitliche Gesundheitskonzept hat auch fachliche Anerkennung gefunden. Wissenschaftliche Studien des Hochrhein-Instituts, Freiburg und des Forschungsverbundes Prävention und Rehabilitation für Mütter und Kinder an der Medizinischen Hochschule Hannover haben die nachhaltige Wirksamkeit der Müttergenesungskuren bestätigt. Aus dem oft belächelten „Urlaub für Mutti“ sind ärztlich verordnete, stationäre „Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen“ geworden. |

Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung

