Eins plus plus im Spendensammeln

Wuppertaler Schule gewinnt zum 10. Mal den Schulwettbewerb

Die Wuppertaler Delegation, in der Mitte vorne Elke Büdenbender, der Schirmherrin des Müttergenesungswerkes, auf den Stufen vor Schloss Bellevue.
Die Wuppertaler Delegation, in der Mitte vorne Elke Büdenbender, der Schirmherrin des Müttergenesungswerkes, auf den Stufen vor Schloss Bellevue.

25.6.2018 - Zehn Mal hintereinander hat die Wuppertaler St.-Anna-Schule den Schulwettbewerb des Müttergenesungswerkes (MGW) gewonnen. Bundesweit haben die Schülerinnen und Schüler dieses erzbischöflichen Gymnasiums die meisten Spenden für kranke Mütter gesammelt: 9.699,87 Euro waren es 2017, insgesamt sind es mehr als 92.000 Euro in zehn Jahren.

Schloss Bellevue lädt ein

Das weiß man auch in Berlin, wo das Werk seinen Sitz hat, zu würdigen. Jetzt war eine kleine Abordnung der Schule ins Schloss Bellevue eingeladen, wo sie mit Elke Büdenbender, der Schirmherrin des Müttergenesungswerkes, zusammentraf. „Durch den Schulwettbewerb des Müttergenesungswerks lernen die Schülerinnen und Schüler in hervorragender Weise bürgerschaftliches Engagement,"  sagte sie. „Das St. Anna Gymnasium ist ein tolles Vorbild auch für andere Schulen, die sich sozial engagieren möchten. Wir freuen uns, wenn sich im nächsten Jahr noch mehr Schulen dafür entscheiden, sich auf diese Weise direkt für Mütter einzusetzen".

Die Geschäftsstelle hilft bei der Organisation der Sammlung

Möglich ist dieses Engagement auch durch die Unterstützung der KAG Müttergenesung Köln, die zusammen mit der Beratungsstelle in Wuppertal  bei der Organisation der Sammlung hilft und die Schulleitung, der Lehrerinnen und Lehrer und vor allem die jungen Sammlerinnen und Sammler unterstützt. Marlies Gemein, die Geschäftsführerin der KAG, weiß durch diese Begleitung, wie hoch das Engagement ist. Für sie ist allerdings nicht nur das Sammlungsergebnis wichtig.

 

Die Jugendlichen wissen, worum es geht

„Die Jugendlichen kennen die täglichen Belastungen von Müttern meist aus ihrem eigenen Umfeld. Daher wissen sie, dass auch Mütter Hilfe brauchen", meint sie rückblickend. Durch den Schulwettbewerb würden sie für das Thema Familie und Gesundheit sensibilisiert und lernen anders auf das zu schauen, was ihre Mütter und Väter täglich leisten müssen".

 

Spenden kommen Familien in Wuppertal zugute

Auch 2018 hat die Schule wieder fleißig Spenden gesammelt – die Auszählung ist bereits in vollem Gange und die Schülerinnen und Schüler warten gespannt auf das Ergebnis. Den MGW-Schulwettbewerb gibt es in der heutigen Form seit 2007. Die Spenden, die die Jugendlichen in Wuppertal sammeln, kommen vornehmlich Müttern und ihren Kindern aus Wuppertal zugute, wenn sie zum Beispiel den Eigenanteil zur Kurmaßnahme und weitere Kurnebenkosten nicht aufbringen können. Zudem helfen sie bei der Finanzierung der wichtigen Informations- sowie Nachsorgearbeit.

Sabine Schleiden-Hecking

Foto: Marc Darchinger